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Unser Saatgut

Biologisch - Regional - Zertifiziert

Qualität und Regionalität – das sind Begrifflichkeiten, die den gegenwärtigen Zeitgeist prägen. Wir freuen uns darüber, dass wir mit unserem Wiesensaatgut genau diesen Ansprüchen Rechnung tragen können.

JährlichKontrollen & Zertifizierungen

Regionalem vertrauen

Nicht nur, dass die regionalen Herkünfte des Ausgangsmaterials für den Frankenwald, das Fichtelgebirge und für weite Teile des Thüringer Waldes sowie des Vogtlands über den Verband deutscher Wildsamen- und Wildpflanzenproduzenten (VWW) legitimiert werden. Darüber hinaus tragen unsere Wiesen auch eine Bioland-Verbandszertifizierung und können somit selbst im Öko-Sektor Verwendung finden. Die jährlichen Kontrollen werden durch ein privatwirtschaftlich-akkreditiertes Unternehmen (ABCert AG, Esslingen) durchgeführt. Auf unseren biologischen Produkten finden Sie deshalb auch die Öko-Kontrollstellennummer „DE-ÖKO-006“ vermerkt. Ein Großteil unserer artenreichen Wiesen wurde zudem in den  Spendenflächenkataster der Regierung von Oberfranken aufgenommen. 

Ursprungsregion 15

Thüringer Wald, Fichtelgebirge und Vogtland

QualitätKrautig & Bunt

Spenderflächen

Den höchsten Stellenwert bei der qualitativen Betrachtung von Wiesensaatgut haben jedoch die Spenderflächen selbst. Wir verfügen über einen breiten Auswahlpool an Wiesen-Biotoptypen in verschiedenen Lagen und Vegetationsausprägungen. Während intensiv genutztes Dauergrünland teils nur zehn verschiedene Arten enthält, dessen Großteil die Gräser für sich beanspruchen, explodiert im artenreichen Extensivgrünland die Vielfalt förmlich. Insbesondere krautige Pflanzen, also beispielsweise Kräuter mit buntfarbigen Blüten, spielen in puncto Biodiversität und Insektenlebensraum eine wichtige Rolle. Diese besitzen obendrein noch so klangvolle Namen wie „Mausohr-Habichtskraut“, „Buschwindröschen“, „Gamander-Ehrenpreis“ oder „Pimpernelle“.

ZertifizierteSpenderflächen

Unsere Spenderflächen befinden sich innerhalb des Ursprungsgebiets 15 (Thüringer Wald, Frankenwald, Fichtelgebirge und Vogtland) des Produktionsraums 5 (südost- und ostdeutsches Bergland). 

LückenloseDokumentation

Mittels akribischer Wiesenschlagbonituren und elektronischer Erfassung in einer Grünlandschlagkartei können wir die Bestände  und deren Zusammensetzung lückenlos dokumentieren. 

Ausgangsmaterialfür beste Mischungen

Für Ihre individuellen Projekte werden die bestmöglichen Mischungen vorgenommen und entsprechend der rechtlichen Vorgaben aus dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), dem Saatgutverkehrsgesetz (SaatG) und der Erhaltungsmischverordnung (ErMiV) aufgezeichnet und deklariert.

Liebezur Natur

Leidenschaft für die Natur und Freude an ökosystemrelevanten Tätigkeiten runden unsere Wiesenmischungen ab. Genau das sind die Werte, für die es keinerlei Siegel gibt.

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Häufig gestellte Fragen

Bei der Gewinnung von Wiesensaatgut folgen vielfältige Verfahrensschritte aufeinander.

Da der Wiesendrusch relativ unbekannt ist und selten praktiziert wird, sind damit natürlich auch grundsätzliche Fragestellungen verbunden.

Wir verwenden beim Drusch selbst einen Serienmähdrescher, an dem spezielle Details umgebaut wurden. Dies betrifft insbesondere die Entleerungsvorrichtung sowie die Siebe und Dreschleisten. Die Haspel im Einzugsbereich des Mähdreschers wurde mit Plastikrohren versehen, um ein Aufwickeln feuchter Pflanzenbestandteile zu verhindern.

 

Bei der Weiterentwicklung des gesamtheitlichen Verfahrens zur Gewinnung von Wildpflanzensaatgut sind wir bestrebt, modernste Ernte- und Aufbereitungstechnologien einzubeziehen, um Natur und Umwelt bestmöglich zu schonen. Hier feilen wir derzeit gemeinsam mit Kooperationspartnern an optimierten Erntekonzepten. Es gilt der Grundsatz: Learning by Doing!

Natürlich befinden sich – ähnlich wie auch beim Drusch von Getreide – Insekten im frisch gedroschenen Wiesensaatgut. Bei der schonenden Flächentrocknung im Niedertemperaturbereich krabbeln beispielsweise Käfer, Raupen und Grashüpfer auf ein ausgebreitetes Fangtuch. Diese werden gesammelt und chargenweise den jeweiligen Ursprungsflächen rückgeführt.

 

Im Gesamtkonzept werden bei Wiesendrusch und Mahd auch entsprechende Altgrasstreifen als Rückzugsorte für Insekten angelegt. Diese dienen insbesondere auch der Erhaltung des natürlichen Samenpotentials der Fläche. Wir bemühen uns hierbei um die Anlage eines vernetzen Biotopverbundes aus Feldrainen, Tümpeln, Altgrasstreifen sowie dauerhaften Biotopflächen, um den Insekten eine Art „verzweigtes Straßennetz“ bereitzustellen.

Prinzipiell wächst auf extensiven Naturschutzgrünland weniger Biomasse als auf gedüngten Futterbauflächen. Nichtsdestotrotz gewinnen wir nach erfolgtem Wiesendrusch noch Heu auf den entsprechenden Ernteflächen. Somit erfährt die Wiese mit etwas zeitlichem Versatz praktisch noch eine zweite Nutzung, ähnlich wie bei Getreide und Stroh. Die gepressten Rundballen finden in Bio-Milchviehbetrieben und bei Pferdehaltern in der Region ihren Absatz.

Unser Heu zeichnet sich in diesem Zusammenhang  durch einen hohen Kräuteranteil aus – und wird von A lpaka bis Z iege heißbegehrt.

Mit den Umsatzerlösen aus unserem „Wiesenbrüder“-Projekt reinvestieren wir wieder in die Region. Zielsetzung ist dabei, möglichst regionale  Beschaffungen zu tätigen und ortsnahe Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, um unseren Wirtschaftskreislauf vor Ort zu stärken.

 

Als Kunde profitieren Sie natürlich vom Wiesensaatgut und unserem Know-How, da wir Ihnen qualitativ hochwertiges Material liefern möchten, welches Ihnen nachhaltig Freude bei Ihren Projekten bereitet. Durch den regionalen Ansatz freuen wir uns selbst über jeden Begrünungserfolg und möchten Ihnen hierbei als Partner auf kurzem Wege zur Seite stehen. Denn Regionalität ist für uns der Inbegriff für Vertrauen und Service. 

 

Die Natur profitiert von den schonenden Produktionsschritten bei der Gewinnung des Wiesensaatguts. Der Erhalt der Biodiversität auf unseren Flächen hat dabei oberste Priorität, denn die Spenderflächen sollen auch noch in Jahrzehnten einen nachhaltigen Pool an Samenvorrat und Insektenvielfalt beheimaten, um künftigen Generationen diese Lebensgrundlagen erhalten zu können. Aufgrund dessen beernten wir die Spenderflächen auch in gewissen Jahreszyklen und nicht alljährlich.

Sie haben Interesse an unserem Saatgut?

Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

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