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Wiesenbrüder

GenerationsübergreifenderFamilienbetrieb

Wir, das sind Christian und Lena, mit unseren drei kleinen Söhnen (den „Brüdern“ Jakob, Henri und Karlo), dürfen die Biolandwirtschaft am „Frankenwaldhof“  in Obersteben als generationsübergreifenden Familienbetrieb fortführen. Dieser liegt inmitten wichtiger „Wiesenbrüter“ – Kulissen des Landkreises Hof, wo bedrohte Wiesenvogelarten, wie beispielsweise das heimische Braunkehlchen, ihren Lebensraum finden. Jenes kleine Wortspiel hat uns zur Marke „Wiesenbrüder“ inspiriert, da mit ihr auch Gemeinschaft, Heimat und Emotionen verbunden sind.

Gemeinsam mit unserem Team haben wir uns zum Ziel gesetzt, nachhaltige Ideen aufzugreifen und enkeltaugliche Visionen auf unserem Bauernhof umzusetzen. Knapp 30 Jahre Biolandbau am Frankenwaldhof bilden dafür eine gesunde Basis.

Christian und Lena Rank

Ackernfür Vielfalt

Im Ackerbau besinnen wir uns heute auf die Gesunderhaltung unserer Böden mittels einer ausgewogenen Fruchtfolgegestaltung: Kümmel und Urgetreide – wie Dinkel oder Einkorn – bereichern die Feldfluren ebenso wie Gewürzsenf oder fast vergessene Erbsen- und Ackerbohnensorten. Durch effizienten Technikeinsatz und weitestgehende Bewirtschaftungsruhe während der Vegetationszeit möchten wir einen gezielten Beitrag hin zu mehr Biodiversität leisten, um Ackerwildkräutern und Insekten einen Platz auf den Feldfluren zu bieten. Hier gedeiht dann auch mal das, was anderswo als „Unkraut“ keine Chance hat.

Grünlandals Schatz

Das eigentliche Schatzkästchen unseres Betriebes liegt jedoch im Grünland verborgen. Eine jahrzehntelange Extensivierung der kleinstrukturierten Wiesen durch vollständigen Düngeverzicht und späte Schnittzeitpunkte hat artenreiche Biotope hervorgebracht. Die mageren und sauren Wiesenstandorte in Mittelgebirgslage bieten eine reiche Flora an krautigen Pflanzen, Binsen, Seggen und Gräsern. Einzelne Wiesen beheimaten mehr als 60 Einzelarten mit teils sehr seltenen Vorkommen, wie dem „Holunder-Knabenkraut (Dactylorhiza sambucina)“ welches beispielsweise als stark gefährdete Art auf der Roten Liste der IUCN geführt wird. Einer der letzten Standorte seiner Verbreitung innerhalb Europas liegt bei uns im Frankenwald verborgen.